1973 wurde die Firma DEKEMA Service GmbH, Frankfurt, von der österreichischen DENTALOFENBAU Ges.m.b.H – dem Hersteller der AUSTROMAT Keramiköfen, 1953 gegründet – zur Wahrnehmung der Service-Belange in Deutschland errichtet. Mit der industriellen Fertigung von Brennöfen begann die DEKEMA GmbH bereits 1974, in Freilassing, als nunmehr unabhängige Firma. Die österreichische DENTALOFENBAU Ges.m.b.H wurde 2006 von der DEKEMA GmbH übernommen.
Die DEKEMA-Öfen erwarben sich aufgrund ihrer praxisgerechten Konzeption, der robusten Konstruktion und der hohen Qualität einen geradezu legendären Ruf. Schon der erste, der AUSTROMAT 2001 A, wurde zu einem Klassiker. Nach wie vor – seit rund 30 Jahren also – arbeiten viele Labors in aller Welt mit diesen Geräten. Von Anfang an steht DEKEMA für Know-how, Innovation und Zuverlässigkeit.
Die weiteren Entwicklungen standen vor allem im Zeichen der Individualisierung des Brennprozesses durch Umsetzung der Fortschritte der Mikroprozessortechnik. Auf den AUSTROMAT 3000 – dem ersten mikroprozessorgesteuerten Dentalofen, mit integrierter Vakuumpumpe – folgte der AUSTROMAT 3001, der dem Dentaltechniker die Möglichkeit eröffnete, den Brennprozess frei zu gestalten. Bis zu 100 Programme können gespeichert und beliebig abgerufen werden. Von den mehr als 7000 seit 1989 ausgelieferten AUSTROMAT 3001 sind weit über 90% im steten Einsatz – in manchen Labors Tag und Nacht.
Der AUSTROMAT M (ein kleiner Bruder des AUSTROMAT 3001) – der erste „oral design“ Ofen – ermöglicht dem ästhetisch-kreativ arbeitenden Techniker auf einfache Weise auf den Brennprozess Einfluss zu nehmen.
Der AUSTROMAT 3001 press-i-dent verfügt über ein neuartiges elektromechanisches Aufwärtspresssystem APS, sodass sogar Mehrfachpressungen mit unterschiedlichen Farben ausführbar sind.
Die Baureihe AUSTROMAT D repräsentiert immer noch den aktuellen Stand der Technik (32 Bit-Elektronik, zweizeiliges Display oder Farbbildschirm). Selbst die Grundversion ist opulent ausgestattet. Die verfeinerte Sensorik zur Überwachung der Programmparameter gewährleistet konstant hervorragende Brennergebnisse. Beim Dentalofen AUSTROMAT D4press geschieht das Pressen nicht – wie üblich – per Druckluft, sondern vielmehr per Luftdruck, durch Nutzbarmachung des atmosphärischen Drucks der umgebenden Luft.
Der Hochtemperaturofen AUSTROMAT µSiC realisiert Sintertemperaturen bis 1600°C. Die spezifische Ansteuerung der robusten SiC Heizelemente ermöglicht erstmals deren gezielt rasches Abkühlen und damit eine erhebliche Verkürzung der Zirkoniumdioxyd-Sinterns.
Perfekt netzwerkfähig ist der AUSTROMAT 354 press-i-dent; der integrierte Web-Browser vermittelt die Einbindung in die Welt des digitalen Dentallabors. Nahezu uneingeschränkte Programmiermöglichkeiten über den großen berührungsempfindlichen Bildschirm und die direkte Anbindung über das Internet an die umfangreiche DEKEMA Datenbank mit mehr als 60.000 Brennprogrammen, setzen wieder einmal Maßstäbe. Eingeflossen in die Weiterentwicklung sind auch die langjährigen Erfahrungen mit dem Mehrfachmuffelsystem trixpress. Die bewährte Mechanik aus dem AUSTROMAT 3001 press-i-dent wurde verfeinert und die Pressmimik den Möglichkeiten der neuen, noch leistungsfähigeren Mikroprozessoren angepasst.

